• 24. Aug 2016 22:31
  • 24. Aug 2016 - im Westen viel Neues
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    Hallo, liebe Lesenden,

    kennt ihr das: Ihr fühlt Euch wie in Watte gepackt, nichts scheint voran zu gehen ... und auf einmal sind da die Früchte von Saat und Pflege reif? So geht es mir gerade, an drei Fronten zugleich: Privat, beruflich, körperlich. Das ist schon erschreckend.

    Zurück zum Anfang: Ich habe hier ja viel mit vegan und vegetarisch probiert seit September 2014, esse Fleisch (am Stück, keine Wurst etc.) wirklich nur noch, um nicht in die Veganer-Ecke abgestempelt zu werden, so alle paar Monate mal. Vielleicht mag es daran liegen oder am Desinteresse gegenüber Pasta & Co. .. ich kann es nicht fassen, dass ich 59 kg halte. Das ist ein Gewicht, für das ich mit 20 Jahren stets kämpfen (Nahrungsmittelverzicht, Diät & Co.) musste. Mittlerweile halte ich mich an gar nichts mehr. Ich esse auch nur eine Hauptmahlzeit täglich (schwankend mit 6 bis 8 Punkten). Dazu kommt eine Nebenmahlzeit mit 4-6 Punkten und dann eine Handvoll Nüsse, etwas Proteinhaltiges in welcher vegetarischen Form auch immer. Es gibt Tage, da esse ich eine halbe vegetarische Pizza, viele Tage mehr, an welchen es Salat, dampfgegartes Gemüse oder Ofengemüse gibt, und ja, es gibt Tage, da esse ich nur Obst. Ich bin zwischen 15 und 25 Punkten, Tendenz eher zu 23 Punkten. Das sind 5 Punkte unter Vorgabe. Aber ich bekomme auch nicht mehr hinein. Ich lasse es einfach fließen und starre jeden morgen ungläubig auf 59 kg.
    Ich finde diese Ernährungsumstellung unglaublich.

    Nun, wie kann ich diese beschreiben? Paleo-vegetarisch ist wohl zurzeit passend. Nichts aus der Fabrik und nichts, das viele Verarbeitungsstufen durchlaufen hat; also alles, was da draußen in der Natur so ist, wie man es isst.

    An den anderen Bereichen tut sich gerade auch enorm viel: Renovieren, neue Produkte bzw. Dienstleistungen, neuer Mann. Leider ist der Blog nach wie vor öffentlich. Zu gerne würde ich einige Details verraten. Er ist mir eine Muse. Das war er sogar, als er kurzfristig mit der Einsamkeit geliebäugelt hat, als denn sich für mich zu entscheiden. Das ist ein schönes Gefühl der Freiheit: Ich brauche keine Essenskontrolle und keinen Mann, ich brauche keine Neukunden und kein Lob. Ich bin einfach ich, und alles klappt.

    Mannomann, warum war ich jahrzehntelang so blöd, zu glauben, ein Leben anderer leben zu müssen? Ein Leben mit permanent nagelneuem Auto vor der Tür oder stets einer männlichen Begleitung (gutaussehend, versteht sich) in der Öffentlichkeit, ein Leben mit "Spiegelwahn" und Vergleichen, ein Leben mit der Frage "woran messen mich andere?"

    Wenn ich nun etwas weitergeben kann, dann ist es: lebe DEIN Leben, mit jeder Zelle. Alles andere löst sich von allein. Horch rein, tief in Dich, bei jeder kleinen süßen, sauren, derben Versuchung: Ist es das, was Du willst? Ist es der Körper anderer, in den Du schlüpfen willst? Nein! Du bist einzigartig und wunderbar. Mache etwas aus Deiner Zeit auf diesem Planeten.

    Fühlt Euch fest gedrückt,
    xe.
    die STRIKE zur heutigen Proteinchallenge sagt (glatte 53 Gramm --> yessss!!!)

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    Ist alles gut :-) Ich kann einfach nur mein neues Dauergewicht nicht fassen ...