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27. Mär 2018 - Schlank sein trotz Psychopharmaka - Übeltäter Bauchfett!

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    • 02. Apr 2018 19:21
    • Liebe Mandalarine,

      vielen Dank für die Information über Z.d.G. In diesem Fall deckt sich die Erklärung auf dieser Seite mit dem, was ich anderwo gelesen hatte. Aber gut zu wissen, dass man in dem Fall vorsichtig sein sollte.
      Dann nehme ich den Hinweis auf Zentrum der Gesundheit raus, bzw. ergänze entsprechend.
      Auch Dir ganz viel Erfolg weiterhin und liebe Grüße,

      Rita
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    • 27. Mär 2018 21:04
    • Liebe Rita, ich finde es total cool, dass du dich so wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzt! Die eigene Gesundheit ist wahrscheinlich die beste und nachhaltigste Motivation fürs Abnehmen. Man liest richtig, wie motiviert du bist! Ich bin mir sicher, wenn du dir diesen Elan beibehältst und am Ball bleibst, wirst du dein Ziel erreichen. Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin! :)

      PS: Nur eins, "Zentrum der Gesundheit" gilt als wissenschaftlich unseriöse Quelle, in der viel "Esoterik" ohne wissenschaftlichen Background verbreitet wird, teilweise auch gefährliche Behauptungen (die häufig dem Verkauf der Produkte im direkt angegliederten Shop in die Hand spielen). Das bedeutet nicht, dass alles auf der Seite Blödsinn ist, ich würde die Infos von ZdG aber IMMER kritisch hinterfragen.
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    • 27. Mär 2018 16:29
    • Im Netz steht jede Menge zu Übergewicht/Abnehmen. In den Sendungen der Ernährungs Docs bin ich besonders aufs Bauchfett aufmerksam gemacht worden.
      Bauchfett ist nicht so wie die anderen Speckröllchen an Po, Hüften und Beinen. Solches "Hüftgold" ist bis zu einem gewissen Maß nicht so gesundheitsschädlich. Das Bauchfett ist da ganz anderer Natur.
      Es wird schleichend vom Körper angesetzt, zunächst um die Organe. Für das Auge noch nicht sichtbar. Wenn dann erst einmal ein dicker Bauch da ist, sind die Organe im Inneren bereits belastet.
      Die Ernährungs Docs zeigten es an einem Dummy mit geöffneter Bauchdecke. Sie sprühten jede Menge Bauschaum hinein, bis die Organe kaum mehr sichtbar waren.

      So soll es in meinem Inneren aussehen? Oh Gott!

      Wenn wir uns bücken wollen, die Schuhe zubinden - es drückt. Die Atmung wird behindert. Ich habe massive Probleme wenn ich mir die Zehennägel schneiden möchte. Ich komm da einfach kaum ran!
      Dass also Platz im Bauchraum sein sollte, allein schon der Bequemlichkeit halber, leuchtet ein. Aber das ist bei weitem nicht der einzige Grund abzunehmen, insbesondere am Bauch.

      Hunger, Sättigung und Gewicht werden von einer Vielzahl von Hormonen beeinflusst.
      Da ist zum Beispiel das Adiponectin:

      Adiponectin hilft dem Körper das Körperfett zu regulieren. Es sorgt für Sättigung, hilft dass die Muskeln mehr Kohlehydrate "verbrennen" und dass das Fett im Körper schneller abgebaut wird.
      Adiponectin wird von den Fettzellen produziert. Jetzt könnte man meinen, je mehr Fett umso mehr Adiponectin und damit weniger Heißhunger. Schön wär's!
      Das Gegenteil ist der Fall. Die Fettzellen eines schlanken Menschen produzieren viel mehr Adiponectin als die eines dicken Menschen. Schlanken Menschen fällt es dadurch leichter ihr Gewicht zu halten. Das ist echt gemein!
      Wenn ich dagegen Übergewicht habe ist die Gefahr groß, dass es mit den Jahren immer mehr wird. Ich kann da ein Lied von singen!

      Ein weiteres Hormon, das wir kennen sollten ist das Leptin:
      Leptin bewirkt, dass wir Sättigung empfinden können. Es wird ebenfalls von den Fettzellen produziert. Leider gibt es auch hier ein großes Problem bei Übergewicht: dann produzieren die Fettzellen nämlich überaus viel Leptin. Was aber nicht das Sättigungsgefühl dauerhaft verbessert. Im Gegenteil: der Körper stumpft gegenüber Leptin ab, es kommt zu einer Resistenz. Und das Ende vom Lied ist noch mehr Übergewicht.

      Das waren nur zwei von vielen Hormonen, die am Fettstoffwechsel beteiligt sind. Ich habe die Informationen von der Internetseite EatMoveFeel.
      Diese Seite kann ich euch empfehlen, sie behandelt viele Fragen der Gesundheit, Fitness und Wellness.

      Nun noch ein paar Gedanken speziell zum Bauchfett:
      Mich hat schockiert, dass starkes Übergewicht das Leben um 8-10 Jahre verkürzen kann, ähnlich wie starkes Rauchen. Da ich im Grunde schon gesundheitsbewusst bin, ist es irgendwie ein Hohn. Ich versuche viel in die Gesundheit zu investieren, nutze Naturkosmetik und und und. Aber das größte Gesundheitshindernis bin ich nicht richtig angegangen: den Speck.
      Warum die Einen eher Hüftgold ansetzen, andere hingegen Bauchfett, das ist noch nicht völlig geklärt. Es gibt da ja die bekannte Veranschaulichung Apfeltyp und Birnentyp.
      Eine bekannte Ursache für Fetteinlagerungen im Bauchraum sind Stresshormone, besonders Cortisol. Ist Cortisol übermäßig im Körper vorhanden, neigt man dazu am Bauch zuzunehmen.
      Ja toll. Ein Leben ohne Streß ist doch nicht machbar! Also gleich die Flinte ins Korn werfen? Nein. Stress lässt sich nicht ausschalten aber man kann versuchen etwas mehr Entspannung in seinen Alltag zu lassen. Das sieht bei jedem anders aus: Entspannungsübungen, Meditation, ein Waldspaziergang, ein kurzer(!) Mittagsschlaf....
      Und noch eines: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Bewegungsmangel fördert die Menge an Stresshormonen im Körper, Bewegung hingegen baut Stress ab.

      Es sind mehr als 20 Hormone die vom Bauchfett ans Blut abgegeben werden! Diese Hormone stehen im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, Thrombosen und Embolien, erhöhtem Krebsrisiko, Diabetes und sogar Alzheimer. Jede dieser Erkrankungen hat natürlich auch noch andere Ursachen.
      Aber wenn ich schon die Möglichkeit dazu habe, diesen EINEN wichtigen Gefahrenfaktor auszuschalten, dann los geht's!
      Mir persönlich ist dieses Wissen eine große Motivation, gegen die überschüssigen Kilos anzukämpfen.

      Ich habe damit begonnen die Ernährung umzustellen. Weniger beziehungsweise kaum Zucker. Viel mehr Obst und Gemüse, wenn da auch noch Verbesserungsmöglichkeiten da sind. Ich brauche meine Sonderpunkte oft noch nicht auf...
      Der Zucker muss eine Art Droge sein. Seit ich weniger davon verzehre, kann ich ein Stück Obst viel mehr genießen. Aber wehe ich haue eine Fressorgie rein, dann muss ich mich wieder von vorne entwöhnen. Bitter.

      Ich denke das ist erst einmal genügend Fachlatein.
      Ein letztes noch:
      Wir sind mit unserem MM Programm auf einem guten Weg. Dazu noch gezielte Übungen für die Bauchmuskulatur. Das Internet ist voll davon, das kann man nebenbei abends beim Fernsehen praktizieren. Und man fühlt sich irgendwie gut hinterher. Wenn möglich sollte auch ein Ausdauertraining nicht fehlen. Im Sommer vielleicht Radeln oder man hat irgendwo die Möglichkeit einen Crosstrainer oder Ergometer zu nutzen. Jede kleine Bewegung zählt!