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20. Nov 2015 - Jetzt aber..

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    • 20. Nov 2015 09:15
    • Liebe Xe,
      vielen DANK!!! Ja, es ist tatsächlich so, dass die Aufgabe in den letzten Wochen mir selbst auch mal den Spiegel aufgezeigt hat nach ganz innen - und das war manchmal nicht einfach und auch nicht so schön. Und doch, mein Chef sagte immer: "wer guten Willens ist, sitzt in einer festen Burg!". Und so denke ich, es war gut, ich habe versucht, mein allerbestes zu tun, das war nicht immer gut.

      Ja, mein stinknormales Leben - wie gut das ist, wie entspannt es sich anfühlt, wie geprägt von Freude es ist, das alles wird einem in einer solchen "Krisenzeit" auch immer wieder ganz deutlich! Das ist gut so! In Zeiten wie diesen, wo die Welt sich um uns herum so sehr verändert, wo soviel GEwalt den Alltag vieler Menschen bestimmt, in Zeiten wie diesen gilt es zusammen zu rücken und zufrieden zu sein!

      Ich lass die Waage wirklich erstmal stehen - 63 kg sind wunderbar!
      DANKE nochmal, Tessa
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    • 20. Nov 2015 08:41
    • Liebe Tessa,

      einmal mehr: Hut ab! Ich finde Euer Engagement toll. Schließlich legt man jedem Mitbewohner auch ein Stück der eigenen Seele blank, und dann noch so viel Verständnis, Güte und Liebe aufzubringen ...
      Du hast Recht: Wir können alle froh über unser stinknormales Lebens sein, das uns vielleicht ein paar Gramm auf die Hüften gelegt , uns aber unsere Lieben bewahrt hat.

      Fühl' Dich fest gedrückt und ignoriere mal die Waage ein paart Tage, :-)
      xe.
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    • 20. Nov 2015 07:03
    • Hallo Ihr Lieben,
      ich hab grad eine Umstellung meiner Pille im Gange und mein Körper reagiert voll.... mensch, vielleicht darf ich meine Gewichtsschwankungen der Woche darauf zurück führen??? Da gibt es Sprünge von +/1 1,4 kg PRO Tag... normal ist anders. Nun denn.

      Viel wichtiger: beim gestrigen Jugendamtstermin kam endlich Bewegung in die Geschichte für meinen Gastjungen. Ich bin noch immer etwas nachdenklich, frage mich, warum genau dieses Gespräch nicht schon vor 4 Wochen stattfinden konnte - offenbar war die direkte Schilderung für die zuständige Dame ganz wichtig. Hinzu kamen Informationen, die uns bis gestern nicht zur Verfügung standen, unter anderem ein bereits erstelltes psychiatrisches Gutachten des Kleinen, in dem u.a. eine deutliche geistige Entwicklungsverzögerung attestiert wurde, dazu noch weitere Infos, die zu haben sicher hilfreich gewesen wären. ganz egal, nun wurde entschieden, dass mein kleiner Gastjunge mal von Kopf bis Fuß untersucht gehört, sehen, wo seine Grenzen sind, was er kann und was nicht, wo seine Entwicklung steht und welche Unterstützung er brauchen wird, um sich in Zukunft bestmöglichst zu entwickeln. Dafür wirds eine stationäre Aufnahme geben, möglich schon nächste Woche. Ich denke, das ist genau richtig und wird die Grundlage schaffen, für die weiteren Entscheidungen. Ich wurde gefragt, ob ich ihn in dieser Zeit weiter begleiten könnte als die person, die nicht im Krankenhaus arbeitet - das mach ich natürlich, ganz klar.

      So ist gestern wirklich Bewegung in die Geschichte gekommen und wie ich finde, endlich EIN ERSTER SCHRITT FÜR meinen kleinen Gastjungen. Bisher kreisten alle Bemühungen darum, die Kindsmutter zu einem Termin zu bewegen, nun gehts für den Kleinen ein Stück weiter in eine neue Zukunft. Ich bin darüber sehr, sehr froh.

      Mein kleines Gastmädel vom letzten Jahr - manche erinnern sich vielleicht noch (?), lebt seit dieser Woche in einem Kinderheim. Das Zusammenleben mit ihrem Papa war auch von vielen Schwierigkeiten geprägt, die letztlich dazu führten, dass er die Entscheidung so treffen musste.

      Wie dankbar darf man sein, wenn das Leben es mit einem so gut gemeint hat und meint, wie ich und meine Familie es im Alltag erleben dürfen! Das darf man mal ganz laut sagen!
      Tessa