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Woche 20+2

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    • 02. Okt 2019 20:31
    • Ganz lieben Dank, Heidi. Und auch für das schöne Bild!
      Ramoni
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    • 02. Okt 2019 14:01
    • Das, was Du so beschreibst, fördert bei mir den abendlichen Frustfraß, wenn ich zur Ruhe komme nach einem stressigen Tag. Habe auch damit zu kämpfen bei meinem jetzigen millionsten "Neuanfang" (normalerweise weiß ich ja, wie es funktioniert - genau wie Du).

      Wenn ich früher mal "flott" ein Kilo runter haben "musste" (um mich selbst und die Waage zu belügen) dann habe ich den Kilokick angewendet: Magerquark + Zitronensaft + Eiweiß .... das kurbelt dann mal kurz für die Nacht die Maschinerie an. ;-)

      Ich wünsche Dir die nötige Kraft, das alles durchzustehen damit Du Deinem Ziel leichter näher kommst, als es zur Zeit aussieht.

      LG Heidi
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    • 02. Okt 2019 08:55
    • Die zweite Verlängerungswoche meiner Challenge beginnt heute. Also noch 2 Wochen bis ich in die Haltephase gehe. Eine gewisse Enttäuschung macht sich breit, weil ich seit einigen Tagen „kämpfen“ muss, meine Ernährungslinie weiterzuführen. Es ist anstrengend und gelingt mir nicht immer – so wie gestern, als mich eine Pommes zum Abendessen voll aus den Punkten gehauen hat. Am Wochenende, auf der Geburtstagsfeier meiner Mutter ging es mir ähnlich, als ich mich mit Kuchen vollgeschlagen habe.

      Vor noch nicht allzu langer Zeit ist mir das alles viel leichter gefallen, ich brauchte mich nicht so anstrengen. Und jetzt auf die letzten Meter „mache ich schlapp“ sozusagen. Dabei hätte ich so gerne noch mein Ziel erreicht. Ob ich ihm näher gekommen bin weiß ich gar nicht recht, weil ich heute Morgen vergessen habe mich zu wiegen – die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht sehr groß. Es sind noch 1,5kg etwa, das ist für 2 Wochen zu viel. Das ist nicht zu schaffen.

      Würde ich ein letztes Kilo schaffen, wäre ich mehr als zufrieden. Theoretisch möglich, aber ich muss dazu aufhören mich ehrgeizig unter Druck zu setzen. Der Druck macht mir den Frust, dann gibt es Ausnahmen und am nächsten Tag eine Art „zurück rudern“ und der verzweifelte Versuch noch Punkte einzusparen. Das sind dann ja wieder die alten Muster, die ich ja genau ablegen wollte.
      Ich bemühe mich deshalb darum, eher meine „Linie“ wieder zu finden und mich nicht allzu sehr nur auf die Gewichtsabnahme zu konzentrieren. Das muss Priorität haben, letztlich geht es ja hauptsächlich um meine Gesundheit. Der Rest kommt dann schon von allein.

      Nicht gerade hilfreich ist meine momentane Lebenssituation, die einfach unentspannt ist. Mir fehlen Freiräume und da ich mich trotz Ehemann mehr oder weniger als Alleinerziehende sehen muss, besteht da zur Zeit auch keine Aussicht auf Veränderung. Mein Mann hat Frust wegen seinem neuen Job, denn er ist mit seinem 57 Jahren erstmals in einem Angestelltenverhältnis tätig und mit den Strukturen und den „Eigenheiten“ der Kollegen überfordert – er hat nie eine Toleranz entwickeln müssen. Schlechte Laune bis hin zu depressiven Verstimmungen sind die Folge und noch mehr Anforderungen an uns, möglichst „unsichtbar“ in unserer kleinen Wohnung zu sein, wenn er zu Hause ist – ganz besonders auch am Wochenende und natürlich nach Feierabend. Schule, Schwimmkurs, Kinderbeschäftigung, Haushalt und Essen machen nach der Arbeit ist dann also mein Part. Daneben fahre ich so oft ich gebraucht werde zu meinen Eltern – nehme den Kleinen mit, der dann regelmäßig dort anstrengend wird, weil die Situation mit dem pflegebedürftigen, halluzinierenden Opa für ihn auch eine Überforderung darstellt und eine „Unterbeschäftigung“ gleichermaßen, da keiner mit ihm spielt in dieser Zeit. Um das möglich zu machen, muss ich dann an diesen Tagen innerhalb von 45 Minuten das Mittagessen für mich und meinen Sohn richten und für das Abendessen schon vorbereiten, denn das würde sonst zu spät fertig werden. Das geht alles nur im Laufschritt und wir essen dann um 14.15 Uhr erst zu Mittag – da bin ich schon total ausgehungert.

      Ich weiß auch nicht, alles zu viel momentan und ich sehe irgendwie die Lösung nicht. Wenn wenigstens einer da wäre, der mich mal mitzieht, wenn ich selbst müde und frustriert bin, aber momentan sind mein Mann und meine Mutter da noch bedürftiger als ich .... Aber im Grunde genommen sorge ich ja auch für mich selbst, indem ich jeden Morgen sehr früh aufstehe (4.30 Uhr) und mir eine halbe Stunde "Stille-Zeit" gönne, bete und meditiere. Das ist wie auftanken und ich fühle eine sehr tiefe Dankbarkeit, dass ich diese Zeit haben kann.

      SO UND JETZT GENUG GEHEULT! Das Gejammer zieht nur immer noch mehr runter. Konzentriere ich mich lieber auf mein Ziel und schaue was in meiner Situation möglich ist, um es zu erreichen. Wichtig ist also, dass ich mich mittags ausreichend satt esse, das ist immer wieder der Schlüssel. Und das sollte eine Kontinuität bekommen. Als ich das gut umgesetzt hatte, war die Abendmahlzeit für mich gar nicht mehr relevant, da reichte dann ein Teller Suppe. Dahin richte ich mich jetzt erstmal wieder aus.