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Alternativurlaub - jenseits von pauschal & co.

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    • 15. Mai 2016 14:08
    • Hallo ihr Lieben,

      ist echt super interessant, das alles hier zu lesen.
      Und ihc musste feststellen,.... ich hab noch nie All-Inclusive-Urlaub gemachtsondern gehöre wohl auch schon immer zu den Individualisten... Wo war ich denn shcon so (ausser Kreta)?!
      Mit meinen Eltern war ich oft an der Nord- und Ostsee. Deutschland und Belgien. Aber immer in ner Ferienwohnung, einmal auf einem Bauernhof (die Erinnerung an eine wütende Enten-Mama hab ich nie vergessen *g*).
      Ansonsten bin cih durch den Sport an einen Amerikaner geraten, der meine Mannschaft gecoached hat und bei uns wohnte. Den habe ich dann zweimal in den Sommerferien besucht.
      einmal war ich mit zwei Freunden in Portugal - einer der beiden ist Portugiese und die Eltern haben ein Ferienhaus da "unten". Wir fuhren mit Auto runter.... immer im 3-Stunden-Wechsel zwischen Fahren, Navigieren und auf der Rückbank schlafen.
      Ach ja, und vor 2 Jahren waren wir mit Sohnemann und meinen Eltern in Dänemark. Da mein Mann für eine dänische Firma arbeitet waren wir auch nicht in einer Deutschen-Ferien-Hochburg sondern ziemlich ab vom Schuss. Da gehen wohl viele Dänen hin, aber ansonsten gabs nur Dünen, Meer und Strand.....

      Ich kann mir ehrlichgesagt schon mal vorstellen, auch einen All-Inclusive-Urlaub zu machen. Eine Woche Ägypten oder so... aber bitte nicht länger. Aber so eine Woche mit Nichttun ausser am Wasser liegen... och ja, hätte auch mal was. Aber für längere Urlaube will ich dann schon auch ein wenig Land und Leute sehen :-)


      Grüßle
      Noti

      PS: Karfunkel: Wollen wir uns mal gegenseitig besuchen? *ggg* Ich wohn nämlich da, wo andre Urlaub machen.... du scheinbar auch. *g*
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    • 14. Mai 2016 20:45
    • Sehr interessant, der neue Thread hier, liebe Xe.
      Toll, eure Beiträge zu lesen!
      Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich ganz allein bin in meiner Umgebung, die keinen Urlaub in den Hotelmeilen mag.
      Das traut man sich dann manchmal gar nicht zu sagen.

      Wir haben nur einmal einen klassischen Hotel Urlaub all inclusive in Tunesien gemacht.
      War so eine Idee .............. weils alle machen ............. weil die Kinder noch klein waren .............
      Nach einer Woche, in der es vor allem darum ging das all inclusive intensiv auszunutzen und sich vor dem Geschrei der Animateure zu schützen, sind wir zuhause auf der Terasse gesessen, haben unseren Pferden auf der Koppel zugeschaut und die Ruhe genossen!
      Zu einem perfekten Tag gehört bei mir ein Pferd oder ein Mountainbike, die Natur und mein Mann, der genauso tickt wie ich.
      Die Berge, ein Wald, der Gardasee und: Ruhe!
      Und alles ist perfekt.
      Das Essen hat überhaupt keine Priorität.
      Übernachten tu ich mittlerweile unterwegs schon gerne im Hotel.
      Allerdings in ganz einfachen und nur damit ich mich um nichts kümmern muss (nicht einkaufen, kein Geschirr spülen, ins gemachte Bett liegen, eine warme Dusche) das ist für mich dann schon echter Luxus!
      Früher waren wir immer mit dem Rucksack unterwegs.
      Einfach einen Flug gebucht, Rucksack gepackt und mal sehn.
      Das war immer klasse. Wir haben viel gesehen und nette Leute kennen gelernt und nie viel Geld gebraucht.
      Oft haben wir nicht mal unser Zelt aufgebaut und lieber unter freiem Himmel am Strand geschlafen.
      Jetzt, mit 48, schlafe ich lieber im Hotel und bin auch gerne mal frisch geduscht ;-)
      Ansonsten finde ich es für mich auch unbefriedigend, wenn ich ständig wegfahren muss um meinem ungeliebten Alltag zu entfliehen.
      Wir leben auf einem Bauernhof mit 3 Pferden, einem schönen Garten und einigem Kleingetier.
      Da können wir sowieso nicht so oft und auch nicht sehr lang weg.
      Aber das ist o.k.
      Unser Alltag ist voller "Urlaubsinseln" und die "Arbeit" die damit verbunden ist, empfinde ich als ausgleichende Freizeitbeschäftigung.
      Manchmal habe ich trotzdem das Gefühl, dass ich mal raus muss.
      Da reichen dann aber auch mal 3 Tage in den Bergen.
      Am Montag fliegen wir übrigens für 1 Woche nach Kreta.
      Auf die Askifou-Hochebene. (Hab sie in 3 Kreta-Reiseführern nicht gefunden ............ häh??)
      Viel Natur, Reiten, Radeln, Wandern, Baden, Relaxen .............. mal sehn.
      Gebucht ist nur der Flug und ein Mietwagen.
      Wenns uns nicht mehr gefällt, dann fahren wir weiter.
      Aber mit Sicherheit nicht an die Badeorte, an denen sich ein Hotel ans andere reiht.
      Werde euch berichten, wenn ich wieder da bin!
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    • 14. Mai 2016 17:03
    • Danke Belami für die Einblicke...sehr spannend. Rustikal mit roten Fingernägeln...wirklich sehr spannend die Vorstellung.
      Gerade die vermeintlich nicht so gut zusammenpassenden Seiten der Menschen haben für mich oft den Reiz.
      Als Xeno das Thema aufgegriffen hat, habe ich mich sofort gefragt, warum ich schon mal auf einem Kreuzfahrtschiff war und es auch genießen konnte.
      Hingekommen wie ich schon schrieb eher aus der Notwendigkeit raus, möglichst rückenschonend Rundreisen zu können.
      Genossen, weil die Kreuzfahrt genau das auch geboten hat und das Personal wirklich sehr zuvorkommend und nett war. Auch das Angebot an Obst, Gemüse, Salat und Sportmöglichkeiten an Bord war sehr groß.
      Das, was ich nicht so sehr brauche (Shows, Brot-, Nudel- und Fleischberge, mäkelige Mitreisende etc.) kann ich meist sehr gut ausblenden, da mir die Urlaubszeit sehr kostbar ist, einfach, weil ich sie doch sehr frei gestalten kann.

      Das, liebe Xeno, ist vermutlich einer der Unterschiede. Auf eine Art hast Du als Selbständige ja 365 Tage im Jahr (mehr oder weniger) selbstbestimmtes Abenteuer. Warum solltest Du Dir demnach im selbst bestimmten Urlaub mehr Rahmenbedingungen auferlegen (lassen) als während der übrigen Zeit?

      Für manch "abhängig" Beschäftigten ist vermutlich fast alles, was nicht mit festgelegten Zeiten zu tun hat, ein gewisses Gefühl der Freiheit. Vor viel mehr Freiheiten fürchten sich manche sogar.

      Ich selbst betrachte mich da als inkonsequente Mischform, wobei ich gerade das sehr genieße, überhaupt nicht festgelegt zu sein.

      Woran ich gerne die nächsten Urlaube "arbeiten" möchte ist, die jetzt gewonnenen Freiheiten weiterhin so schön auszunutzen.

      Die "vorgefertigten" Pauschalreisen hatte ich eher mit den kleinen Kindern....vielleicht aus dem Gefühl heraus, so könne am wenigsten schief gehen??? Ich wäre jedenfalls nicht mit meinen Kleinen auf Weltreise o.ä. gegangen.

      Als Kind bis zum Alter von ca. 12 Jahren gab es für mich nichts Schöneres als immer wieder an die selbe Stelle in Österreich mit meinen Eltern zu fahren. Wandern bis zum Abwinken, abends Spielen, zum Teil mit der Familie, zum Teil mit den Kindern der Pensionsbesitzer.

      Danach wurde es abenteuerlich (lach!) Es ging schon bis an die Adria....hihi...Ferienhaus mit Freunden meiner Eltern, die ebenfalls Kinder hatten.

      Für uns Kinder war es das Größte, mit unseren Eltern und anderen Kindern zusammen Spaß zu haben.
      Besichtigungstouren haben mich damals noch nicht so interessiert.

      Mein Lieblingsmensch hingegen ist als reiner Camper groß geworden.
      Leider hat er das Reisegen seiner Mutter nicht geerbt. Denn die hat bis heute noch Abenteuerlust und würde gerne weiterhin mit dem Wohnmobil durch die (wirklich sehr) weite Welt fahren. Leider lässt die Gesundheit es nicht mehr so zu.

      Wäre sie konsequent, würde sie vorschlagen, Haus und Hof zu verkaufen und sich gegen entsprechendes Geld behindertengerecht durch die Weltgeschichte begleiten zu lassen.
      Da der Vater (erst inzwischen) lieber zu Hause ist und an Haus und Hof hängt, wird es vermutlich aber nicht dazu kommen.

      Bevor sich mein Radius wieder verengen wird möchte ich auch gerne noch nach Südamerika, aber auch nach Island und Irland.

      Welche Reiseziele habt Ihr noch so auf Eurer Liste?

      GGLG
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    • 14. Mai 2016 07:43
    • Hallo, muss mich nochmal melden, weil ich so fasziniert bin.
      Für mich ist es klasse, dass dieser Thread hier aufgemacht wurde.

      Für den Moment bin ich gerade an einem Punkt angekommen, dass ich mich wieder frage, wie und warum Menschen genau so werden, wie sie sind.
      Ich finde es klasse, dass Du Dich das getraut hast, Bellami! Diese besonderen Eindrücke aus aller Welt kann Dir niemand nehmen.
      Weshalb ich aber meinen Senf nochmal dazu geben möchte: Du hast in Sachen Mode gearbeitet? Das ist dann ja erst recht faszinierend.
      Hast Du Dich dann später bewusst von dieser Branche verabschiedet und abgegrenzt oder bist Du an der Stelle trotz der Verbindung zu Mode einfach mal erfrischend anders als die in den Medien häufig rüberkommende Orientierung hin zu Kommerz und Massenkonsum?

      Es sind natürlich (bei mir immerhin nicht festzementierte) Vorurteile, die dazu führen, dass ich mir jemanden, der in DU in Sachen Mode gearbeitet hat, dann doch eher mit dem Champagnerglas an Deck als Gulasch kochend in der Kombüse vorstelle :-)

      Wie gesagt: Klasse, dass es das alles gibt!

      GGLG und schöne Pfingsten!
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    • 13. Mai 2016 14:06
    • Hallo Belami,

      du würdest staunen, wenn Du Wannheimerort / Hochfeld, also das Gebiet ab dem Pulp jetzt sehen würdest: Es heißt Rheinpark und ist sehr schön geworden. :-)
      http://www.duisburg.de/micro/eg-du/projekte_rheinpark/projekt_rheinpark.php
      Ja, ich bin AnRheiner und kann es nicht verleugnen :-)

      Berlin hat aber auch klasse Gewässer. Die kenne ich aus meiner Zeit in Halle (Saale). Damals (1993-2004) besuchte ich regelmäßig Freunde und Verwandte in Berlin, gerne auch den Quasi-Familienverein-Segelverein am Wannseee, früher direkt neben der Wannseevilla mit der dunklen Vergangenheit. - Segeln um's Kap ist damit natürlich nicht zu vergleichen :-)

      Liebe Grüße nach Berlin,
      xe.
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    • 13. Mai 2016 12:38
    • Wow, liebe Belami, das ist ja mal ein Ding!

      Ich habe hier und da von Containerschiffreisenden gehört, Klingt wirklich spannend. Ich persönlich finde es total interessant, in andere Arbeitsfelder reinzuschnuppern, zu lernen, andere Sichtweisen zu entdecken. Mich hat dies auch schon in die dollsten Situationen gebracht, vieles in Fischerei, Land- und Fortwirtschaft sowie im Handwerk. Einzig das große Seeabenteuer habe ich bislang umschifft :-)

      Viel Erfolg weiterhin, vor allem für Deine Gesundheit.
      xe.
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    • 13. Mai 2016 09:52
    • @xe. Freut mich gefällt sie dir. Nur zu, für irgendetwas gibt es ja Ideen :)
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    • 13. Mai 2016 03:36
    • @skarin: Ich war zu der Zeit ein Jahr verwitwet und habe mich dann entschieden mir diesen Traum zu verwirklichen. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Probier es einfach aus, was kann schon passieren? Mein naechster schon geplanter Trip waere ein Ritt durch die Mongolei gewesen, aber dann habe ich auf dem Rueckflug von Tansania meinen jetzigen Mann kennengelernt und deshalb lebe ich nun in Seattle.
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    • 12. Mai 2016 18:58
    • Hallo Wazfrau,

      also ich finde es ganz super, das du alleine solche Reisen unternimmst, darum beneide ich dich. Das liest sich richtig spannend, was du das so erlebt hast.
      Ich traue mich noch nicht alleine solche Sachen in Angriff zu nehmen, Habe ja viele Jahre Urlaub nur mit Familie und mit meinem Ex-Mann gemacht, obwohl wir auch viele Unternehmungen auf eigene Faust organisiert haben und ich schon viel gesehen und erlebt habe. Am meisten hat mir Venezuela gefallen.
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    • 12. Mai 2016 18:49
    • @ Michèle:
      Klasse Website. Das Ding mit den Google-Karten "klaue" ich mir für die Dokumentation meiner Motorradtouren.

      @ Noti:
      Ist notiert. Danke für den Tipp. Ich denke, dass ich die Wintermonate für einen Abstecher nutzen werde, denn da fehlen mir Sonne und Wärme am meisten. Seit 20 Jahren auf meiner To-Do-List im Februar gen wärmere Gefilde zu verreisen.

      @Watzfrau: Alter Schwede. Das ist wahrlich ein Höhepunkt. Und Sansibar im Anschluss: wie geil ist das denn?
      - Ich habe noch den Kili auf dem Visir, mit anschließendem Südafrika-Trip zwecks Besuchs alter Freunde.

      Für Kurztripps in eine andere Zeit in Deutschland kann ich http://www.50seaside.de/ empfehlen. Watt ist los im Wattenmeer :-)
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    • 12. Mai 2016 16:00
    • @Skarin: Oh toll, Zypern will ich auch mal noch hin ;)

      @Watzfrau: Danke, ich werde es meinem Vater ausrichten. Es sind auch immer wieder wunderschöne, abenteuerliche Ferien gewesen :)
      Deine Reisen klingen auch toll. All-Inclusive Hotels mag ich auch gar nicht :D
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    • 12. Mai 2016 15:25
    • @krameermichele: Das ist eine coole Webseite - toll gemacht. Da habt ihr aber ganz schoen viel abgedeckt - an einigen dieser Orte waren wir auch und/oder sind teilweise dieselben Strecken abgefahren.
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    • 12. Mai 2016 15:18
    • Mein persoenlich schoenster Urlaub war die Besteigung des Kilimanjaro im November 2007 auf der Machame Route. Ich habe mir damit einen Traum erfuellt. Ich habe alles selbst organisiert und bin alleine gereist. Anschliessend war ich noch fuer 2 Wochen auf Sansibar, um meinen wunden Fuessen ein wenig Erholung zu goennen. In Sansibar hatte ich eine wunderschoene Huette fuer mich alleine am Strand gemietet. Ich habe lange online nach dem richtigen Ort gesucht, denn ich kann im Urlaub keine Touristen ertragen. Ich hatte zu der Zeit am Flughafen gearbeitet und ich konnte einfach diese Leute nicht mehr sehen und deren oft bloede Sprueche hoeren.
      Dieser Urlaub war wunderschoen! Ich habe afrikanische Brettspiele erlernt, bin mit Delphinen geschwommen, war auf einer Gewuerzplantage und habe dort mit den Einheimischen auf dem Boden gesessen und gegessen und bin mit einem Ranger durch den auf Sansibar existierenden Urwald gegangen. Alleine reisen ist super, weil man viel mehr mit der Bevoelkerung in Kontakt kommt.
      Gerne mache ich auch Bergwanderungen von Huette zu Huette.
      Bewegung und Natur ist mir im Urlaub wichtig. Was fuer mich garnicht geht sind Hotels mit All - Inclusive Angeboten und/oder Animateuren - eine grauslige Vorstellung!
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    • 12. Mai 2016 09:15
    • Hallo Michele,

      ich lebe seit fast 14 Jahren auf Zypern. Habe viel Besuch vorallem aus Deutschland mit dem ich sehr viel auf der Insel unternehme. Zeige ihnen viele besondere Plätze und das Leben der Menschen hier, da ich griechisch spreche ist das für mich kein Problem.

      LG
      Skarin
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    • 12. Mai 2016 08:21
    • Hallo ihr Lieben

      Skarin, auf welcher Insel lebst du denn?
      Für mich ist der Urlaub ein wichtiger Bestandteil des Jahres. Es bedeutet für mich Erholung, ausbrechen aus dem Alltag und eine längere Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen. Bis letztes Jahr, war ich einmal im Jahr mit meinen Eltern und Geschwistern in den USA. Unterwegs mit unserem eigenen Wohnmobil und immer woanders. Wir haben so immer selber gekocht und waren in den Wochen vielleicht 2mal auswärts essen. Diese Art von Reisen gefällt mir.
      Für einen Kurztrip reicht mir auch ein kleines Hostel. Jetzt im Sommer werde ich mit meinem Freund erstmals drei Wochen verreisen. Wir fliegen auf die Azoren und machen eine Inselhoppingtour. 4 verschiedene Inseln in drei Wochen. Übernachten bei einer Bekanntschaft und in günstigen Hostels. So wird bei mir jede Reise zu einem Abenteuer und ich will am Ende gar nicht nach Hause. Da fliessen dann immer ordentlich die Tränen.
      Für mich ist das immer eine sehr schöne Zeit. Da gibt es dann auch kein Handy oder Fernsehen.

      Wer Interesse hat, kann die Website von meiner Familie bezüglich den USA-Ferien besuchen: www.us4us.ch

      Liebe Grüsse
      Michèle
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    • 11. Mai 2016 07:52
    • Hallo!!!

      Ich liebe Induvidualurlaub, alles andere hatte ich schon, hat seine guten und schlechten Seiten, aber brauche ich nicht mehr. Massentourismus ist mir zu wieder (lebe ja auf einer Urlaubsinsel und weiss wovon ich spreche). Aber ich kenne auch sehr viele wunderschüne Plätze hier, die gerne mit meinen Besuchern teile. Leider kann ich zur Zeit nicht so reisen. wie ich es gerne täte, aber mein Jahresurlaub gehört meinen Eltern, Kindern und Enkelkindern in Deutschland.
      Kleine Unternehungen gönne ich mir regelmässig, zum Beispiel ausgiebige Spaziergänge am Strand.

      Liebe Grüsse von der Insel
      Karin
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    • 10. Mai 2016 21:30
    • Mein Mann und ich waren immer sehr gerne auf Kreta. Über Mund-zu-Mund-Propagande hatten wir von einer kleinen Appartment-Anlage erfahren, die nicht direkt am Strand liegt, sondern im alten Teil der Stadt. Dafür - sozusagen als Ausgleich für die Entfernung von 10 Gehminutne zum Meer - hatten wir einen supergenialen Service! Jeden Morgen gabs frisches Stangenweissbrot, Orangen und Tomaten. Und dann brachte er immer entweder gefüllte Weinblätter oder ein Auberginengemüse oder ein Fleischgericht mit, was man dann mittags oder abends essen konnte. Im Prinzip war es eine Halbpension zum Preis eines Zimmers. :-)
      Einmal in der Woche gings dann zum Wochenmarkt in der nächstgrößeren Stadt. Da haben wir uns dann immer mit Obst und Gemüse eingedeckt. Die Wassermelonen... himmlisch! Frisch vom Feld.... Dazu Schafskäse... ganz frisch...
      Ansonsten haben wir viel bei Lidl gekauft - den gabs immer wieder auf der ganzen Insel. Oder wir haben uns in der Metzgerei um die Ecke eingedeckt.
      Ach ja, und ein oder zwei oder dreimal in der Woche haben wir alle miteinander gegrillt. Am Morgen wurde einer beauftragt, in der Metzgerei die Fleischspieße zu bestellen (jeder sagte, wieviel er will) und abends brachte dann jeder was mit. Die einen Backofenkartoffeln, die andren nen Salat usw.

      Hach, ich will mal wieder hin....

      Wer Lust hat kann mal schauen: www.sissi-kreta.de

      Und wer mehr wissen will kann mich gerne anschreiben. :-)

      Grüßle
      Noti
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    • 10. Mai 2016 20:37
    • Hallo zusammen,

      eine Ferienwohnung als "Base Camp" finde ich auch gut. Ich hatte mich mal mit ein paar Freunden in einer umgebauten Schule in der Normandie eingemietet. Das war ein kuscheliger Winterurlaub mit vielen Spaziergängen und Erkundungen, aber auch Gitarrenrunden am Kamin.

      Was mir mittlerweile persönlich nicht mehr so zusagt ist das Zelten. Für ein oder zwei Übernachtungen okay, aber bei miesem Wetter gänzlich nix mehr für meine Knochen.

      Die nächsten Erkundungstage sollen Richtung Speyer gehen. Dort habe ich ausnahmsweise ein Hotel gebucht, das mit den Technikmuseen verbunden ist. Dafür werde ich mich zum Endurofahren im Sommer in der Eifel einmieten, im Ferienhaus, zusammen mit Motorradfreunden, allerdings "nur" für drei Tage. Ich bin mir sicher, dass dies für Knochen und Gerät reicht.

      Was steht auf Eurer Alternativurlaubsplanung 2016?
      xe.
      ~~~
      @KIMIMNET: das ist eine lustige Geschichte, die mit den Biersparern :-)
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    • 09. Mai 2016 22:59
    • Hallo liebe Xeno,

      habe seit meinem Geschreibsel in Deinem Blog gestern nochmal nachgedacht über mein Urlaubsverhalten.
      Ich bin da offenbar sehr flexibel.

      Mir gefällt am Besten die bunte Mischung aus allem, d.h., nicht festgelegt zu sein auf pauschal oder individuell, Hotel oder Ferienwohnung, Rundreise, festen Ort, Fernreise oder nahes Ziel....

      Meinen Arbeitsalltag empfinde ich zwar auch durchaus als anstrengend.
      Wenn ich kann, gestalte ich dennoch gerne rund um den Urlaub selbst mit.

      Nur bei der Neuseeland-Rundreise habe ich auf eine fest vorbereitete Rundreise gesetzt, da ich "nur" knapp 4 Wochen zur Verfügung hatte und nicht weiß, wann ich jemals wieder so weit auf die Südhalbkugel komme. Dadurch bedingt hatte ich die Befürchtung, ich könnte die echten Highlights verpassen. Ggf. war das aber total unberechtigt. Die Reise war jedenfalls sehr schön und im jeweiligen Tagesablauf durchaus noch individuell, da wir mit dem Auto unterwegs waren.

      Meine USA-Rundreisen haben wir auf eigene Faust zusammengestellt. Da hatte ich weniger Bedenken.

      Die Kreuzfahrten waren wie schon gesagt aus der Not heraus geboren, da das eine extrem entspannte Art des Rundreisens von A nach B ist.

      Gefallen hat mir, dass es wirklich sehr anstrengungslos ablief...wer mag kann natürlich stark aktiv werden, was Sport etc. angeht...aber immerhin der Transport selbst ist halt mega bequem.

      Nicht so prickelnd finde ich vergleichsweise das bei einigen Touristen verbreitete All-Inclusive-Anspruchsdenken.

      Obwohl, bis zu einem bestimmten Punkt kann ich mich sogar auch darüber noch amüsieren.

      Auf unserer ersten Kreuzfahrt haben sich mal zwei ältere Herren zu uns an den Tisch gesetzt.
      Wir haben uns gewundert, warum die so wenig essen. Nur einzelne Häppchen und ein bisschen Dessert. Dafür aber reichlich Bier.
      Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie schon zu der früheren Essenszeit mit ihren Frauen gegessen hatten und jetzt noch einen ordentlichen Nachschlag vom Freibier haben wollten, das es nur zu den Mahlzeiten kostenlos gab, Ihre Frauen haben sie schon zur abendlichen Show vorgeschickt...sie selbst sind dann nach der Betankung nachgekommen...
      Außerhalb der Mahlzeiten ging das Bier halt vom Bordguthaben ab...man(n) ist ja sparsam :-)

      Wirklich ätzend finde ich dann diejenigen, die sich sofort immer riesige Portionen von etwas am Buffet holen, um es dann für nicht gut zu befinden und komplett zurück zu geben.

      Die Zeiten von klassischem Cluburlaub sind bei mir durch...Das war nur mal eine recht entspannte Option, so lange die Kinder noch klein waren. Es war wirklich das Rundum-Sorglos-Paket, das man da buchte. Zu der Zeit habe ich das anscheinend immer mal gebraucht.
      Aber auch damals haben wir nicht jeden Urlaub so verbracht, sondern auch immer mal eine Ferienwohnung gemietet o.ä..
      Hatte alles seinen Reiz.

      So, für heute reicht es...

      Den wichtigsten Hinweis in Deinem Blog fand ich, dass es nach Möglichkeit so sein sollte, dass man sich ausreichend Gedanken über die sinnvolle Gestaltung der vielen Wochen zwischen den Urlauben macht...wenn man das beherzigt, hat man schon viel Lebensqualität gewonnen und ist nicht so fixiert auf die paar Wochen freie Zeit.

      Bin gespannt auf weitere Beiträge.

      Gibt es gute Tipps zu Irland und/oder Island?

      GGLG
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    • 09. Mai 2016 10:03
    • Individualtourismus - das ist nicht so mein Ding.

      Mein Beruf ist so stressig, dass ich im Urlaub viel Wert auf Ruhe lege und mich nicht um Organisatorisches kümmern möchte.
      Natürlich will ich auch etwas von der Welt sehen. Deshalb haben wir die Seereise für uns entdeckt. Man kann viel erleben und hat das Hotelzimmer immer dabei, ohne laufend ein - und auspacken zu müssen. Mindestens einmal im Jahr sind wir mit dem Schiff unterwegs und genießen das in vollen Zügen. Das Angebot an Speisen ist bei Aida und Mein Schiff so vielfältig, wie man es nirgendwo sonst bekommt. Auch Allergien und Unverträglichkeiten werden berücksichtigt. In puncto Obst und Gemüse kann man sich schier "überfressen" und Früchte probieren, die man noch nie gegessen hat. Das Fitnessstudio ist auch immer dabei, wird aber von mir kaum genutzt.

      Die Menschen sind verschieden und jeder soll sich so vom Alltagsstress erholen, wie es für ihn am Besten ist.
      Und MM kann immer dabei sein.

      LG Milkymay