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Was ist für Euch "ein gutes Gehalt"?

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    • 16. Mai 2018 11:02
    • Ihr Lieben,

      ich weiß- ein Thema, dass man nicht pauschal beantworten kann, da Steuerklasse, Kirchensteuer, Wohnregion, Familienstand, Berufserfahrung, etc. auch eine Rolle spielen.
      Und dennoch: Ich stelle fest, dass gerade in diesem Bereich soo sehr geschwiegen wird, obwohl alle gerne wüssten, was denn so der andere verdient, bzw. sich die Frage stellt, verdiene ich selber eigentlich gut oder verkaufe ich mich unter Wert?
      Über Ausbildungsvergütungen spricht man noch offen.Das Anfangsgehalt wird vielleicht auch noch von dem ein oder anderen ausgeplaudert- danach herrscht oftmals eisiges Schweigen.
      Trotzdem fragen sich viele, warum sich einige so viel mehr leisten können als andere.
      Mir macht mein Gerechtigkeitssinn auch oft zu schaffen und ich finde es soo schlimm, dass manche zum Teil einen Zweitjob ausüben müssen, um über die Runden zu kommen, während andere 2-4 Mal ( oder noch öfter!) ohne Probleme in den Urlaub fahren können.Wenn eine Frau mit abgeschlossener Berufsausbildung noch nicht mal soviel verdient, dass sie sich Auto und eine Wohnung leisten kann ( oder eben gerade so über die Runden kommt) , finde ich das dermaßen ungerecht, dass ich die Wände hoch gehen könnte!!! Und in der gleichen Runde erzählt dir Herr Maier, dass er sich mit dem dreifachen Gehalt unterbezahlt fühlt ( kein Studium).
      Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ganz klar.Der eine sagt, 2000€ netto ist ein tolles Gehalt für einen Single, der nächste rollt mit den Augen und sagt, unter 3000€ ( 4000/ 5000€/....€) fange ich erst gar nicht an, es gibt Jobs, da gehen die Leute mit Vollzeitjob unter 1000€ nach Hause, usw usw.
      Dennoch interessiert mich mal, wie Ihr das so seht.Was empfindet Ihr als " gutes Gehalt"?
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    • 16. Mai 2018 12:25
    • Ein gutes Gehalt wäre für mich,
      dass es meiner Tätigkeit angepasst ist.
      Eine gute Rente ist für mich, dass sie meinen
      Einzahlungen gerecht wird.
      Über alles andere lässt sich streiten.
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    • 16. Mai 2018 12:29
    • Ein gutes Gehalt ist einfach ein Gehalt, von dem man gut leben kann, ohne jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen, bevor man ihn ausgibt...
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    • 16. Mai 2018 13:27
    • Vor allem sollte ein "gutes" Gehalt keinen Unterschied machen, ob es um Mann oder Frau geht. Gibt da ja leider noch Unterschiede, obwohl beide die gleiche Arbeit machen...
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    • 16. Mai 2018 13:43
    • ... und was hat dieses Thema auf einer Abnehmplattform zu suchen???
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    • 16. Mai 2018 13:52
    • Der Wert eines Gehaltes nimmt weiter ab,
      das Gewicht des Gehaltsempfängers oft aber nicht.
      Der jammert über beides....und nimmt zu.

      Probleme mit dem Gehalt können dazu führen, dass gefrustet gefressen wird.
      Dieses Phänomen findet man sehr häufig im Bereich der Sucht..z.B. Alkoholmissbrauch.

      Und hier darf man doch angeblich über alles schreiben....
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    • 16. Mai 2018 13:57
    • hier kannst du vergleichen

      https://www.gehalt.de/
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    • 16. Mai 2018 14:21
    • @ Daisy
      "... und was hat dieses Thema auf einer Abnehmplattform zu suchen???"

      Die Frage steht im Bereich "Plauderecke" ;)

      Was haben Bücher, Pflanzen, Urlaub, Krankheiten, Wetter, Musik, Fernsehprogramm, etc., etc. im "Abnehm"- Forum zu suchen? ;)

      Lieb gemeinte Grüße :)
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    • 16. Mai 2018 14:31
    • Hallo zusammen,

      ich bin zwar Freiberufler und für Umsatz wie Einkünfte allein mein Prügelknabe, aber ich nenne es finanzielle Kompensation oder monetäre Wertschätzung meiner Arbeit am und für den Kunden. Da sollte so viel herein kommen, dass ich keinen Cent dreimal umdrehen muss und mir respektive Haus oder Garten etwas leisten kann, wenn es nötig ist.
      Absolute Gehaltsvergleiche halte ich für kontraproduktiv. Diese können auch frustrierend sein. Und dann mag der Frustfreßeffekt einsetzen ...

      Ich kenne Menschen, die mit derselben Qualifikation den gleichen Beruf ausüben. Die einen in einer Großstadt im Norden der Republik, die anderen in einem Mittel- oder Oberzentrum irgendwo in der Mitte der Republik, die einen für eine Kapitalgesellschaft, die anderen für eine kleine Personengesellschaft im Süden, die einen mit Festvertrag, die anderen befristet und noch andere über Zeitarbeit. Die Spannen vom untersten zum oberen Gehalt reichen da schnell mal von beispielsweise 2000 AN-Brutto bis 6000 AN-Brutto. Ähnliches Alter bzw. Berufserfahrung in Jahren usw. vorausgesetzt. Dabei ist keiner "Verlierer" oder hat "blöd verhandelt".

      Es geht ja auch nicht nur um das Anhäufen von Geld in dieser Existenz, sondern um die richtige Atmosphäre , ein gutes Team, eine angenehme Wohngegend usw.
      Wichtig ist, dass du nicht jeden Monat ab dem 20. im Kreis drehst, weil das Geld für deinen Lebensstil und deine Standards nicht reicht. Und sollte dies so sein, du aber keine Lust auf den besser bezahlten Frustjob mit täglich 3 Stunden pendeln hast, dann denke über deine Standards nach.

      Liebe Grüße,
      xe.
      PS: Vielleicht ein kleiner Anhaltspunkt OHNE Wohnkosten, Pendelkosten, Sozialversicherung etc.
      Investition für Essen (inkl. unterwegs), Hygiene, Kosmetik etc pM: rd. 250 €
      Investition privat auswärts/Konzert/Kurzurlaub etc rd. 150 €
      private Vereine/Verbände: 20 €
      Investition in Klamotten und persönliche nice to haves: 50 €
      (ich bin schon älteres Semester und habe eigentlich schon alles)
      Da rechne ich doch mal zusammen:
      470 € im Monat. Ich glaube, das ist recht wenig. Allerdings wohne ich im Eigentum und dann kann eine Reparatur auch mal schnell 10 000 € kosten. Dafür stehen Extrarücklagen an.
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    • 16. Mai 2018 18:16
    • 1. Studien haben erwiesen, dass Glück und Zufriedenheit ab einem Gehalt von
      5000 € nicht mehr ansteigen.
      2. Wenn der Unterschied zwischen Mindestgehalt und Hartz IV so gering ist, dass Arbeiten sich nicht lohnt , stimmt mit dem Gesamtgefüge etwas nicht.
      3.Ich verzichte im Monat auf netto 170€ um den Job zu machen den ich liebe.

      Ich empfehle allen, sich auf YouTube oder auf der Seite www.thrivemovement.com
      die Doku einmal anzuschauen. Leider ist das Ding 2,5 Stunden lang. Aber es endet mit den Möglichkeiten, die machbar waren wenn....;-)
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    • 16. Mai 2018 19:01
    • Nikiti, Punkt 2 ist z.B. auch schon oft diskutiert worde.Auch im Fernsehen immer präsent und mit den unterschiedlichsten Meinungen- die einen möchten auf keinen Fall zu Hause bleiben, die anderen sagen, für das bischen mehr Geld und dafür nichts tun zu müssen, bleibe ich lieber zu Hause.
      Insofern stimme ich Dir zu, dass mit dem Gesamtgefüge ganz gewaltig etwas nicht stimmt.

      Aber ebenso wenig, wenn eine ausgebildete Fachkraft mit knapp 1000€ netto nach Hause kommt und sich kaum etwas leisten kann.Da kann der Beruf noch so viel Spaß machen, denn wenn die Freundin mit 2.800€ nach Hause geht ( und noch viel mehr Spaß im Job hat ;) ) ist Frust doch nur vorgrammiert.
      Und das hat in meinen Augen auch nichts damit zu tun " Augen auf bei der Berufswahl".......! ( Nicht jeder kann studieren).
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    • 16. Mai 2018 19:26
    • Stimmt, Storker.. Und nicht jeder kann frei entscheiden, was er tut. Und oft ändern sich im Leben die Umstände, oder jemand wird krank. Und schon sehen die Möglichkeiten miserabel aus. Das können wir nicht wirklich andern.
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    • 17. Mai 2018 07:12
    • Interessante Debatte...aber warum will den keiner mehr Friseur werden? Weil ich nicht bereit bin 150 Euro für einen Schnitt zu bezahlen. Der Chef kann dem MA aber nicht mehr bezahlen, wenn er den Preis nicht anhebt. Und nun? Mit drei Euro Trinkgeld mein schlechtes Gewissen beruhigen? Das Gehalt ist das eine, doch die wenigstens sind bereit mehr Geld für gewisse Leistungen auszugeben, nicht weil sie jeden Cent umdrehen müssen, sondern weil sie es schlicht als nicht gerechtfertig ansehen. Warum sprießen denn überall die billig Läden und Internetshops? Warum sollte ich beim Händler vor Ort 150Euro mehr bezahlen, den Kühlschrank selbst ins Auto hieven oder Anlieferung bezahlen, wenn es Internet Anbieter gibt, die es für umsonst machen? Dann brauche ich mich aber auch nicht wundern, dass der Verkäufer mit einem kleinen Gehalt nach Hause geht.
      Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Debatte viel zu komplex für ein Forum halte und denke, dass das nur zu Missverständnissen und eventuell auch Unmut führt.
      Deshalb genug von mir:).
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    • 17. Mai 2018 10:21
    • Um es auszudiskutieren ist es in der Tat zu komplex, da stimme ich Dir zu.
      Mir ging es in erster Linie darum, einfach mal von anderen eine Vorstellung zu hören, was für sie ein gutes Gehalt ist, denn dieser Satz wird oft genannt, aber nie mit konkreten Zahlen erläutert.
      Und ja, ich weiß- auch DAS ist in der Regel nicht einfach zu beantworten.........., war halt gestern nur mal so ein Gedanke von mir ;)

      LG
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    • 17. Mai 2018 12:06
    • Hallo zusammen,

      ich war mal allein erziehend und fand es damals schlimm, auf alles Spontane verzichten zu müssen. Sei es das Eis oder der Comic beim Einkaufen oder der Ausflug am Wochenende. Das hätte ich meinen Kindern gerne mal ermöglicht.

      Nun bin ich wieder verheiratet, die Kinder sind aus dem Haus und ich genieße, dass am Ende des Monats etwas übrig ist, und ich es sogar schaffe, davon regelmäßig etwas zu spenden.

      In der Zeit des Krankengeldbezuges war wieder weniger zur Verfügung, aber durch das Wirtschaften-Lernen früher kam ich gut zurecht.

      Fazit: Für mich ist ein gutes Gehalt eines, bei dem ich am Monatsende noch etwas übrig habe, mich gesund ernähren kann und ab und zu kleine Spontankäufe (i. d. R. wenige Euro) möglich sind.
      Mehr muss es auch nicht sein. Ich sag immer: "Das letzte Hemd hat keine Taschen."

      LG
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    • 27. Mai 2018 21:46
    • Hallo Everhope,
      dito. So seh ich das auch.
      Man muss nicht Massen an Geld anhäufen, aber eine gute Rücklage beruhigt.
      Und dann kann man auch beruhigt an die anderen denken : unsere Dienstleister beim Friseur, Bäcker, Metzger und Co. Ich kaufe gern in kleinen Läden, wo man regionale Ware kauft und persönlich bedient wird. Und wo man sich über Trinkgeld freut und es annehmen darf.
      Niemand sollte in Deutschland unter 8.50 € netto arbeiten.
      Dafür sollte sich die Politik viel stärker engagieren.
      Und wir können unseren Teil dazu beitragen, indem wir lieber beim Händler um die Ecke als bei Amazon bestellen, regionale Ware kaufen und kleine Läden unterstützen.
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    • 05. Jun 2018 20:48
    • Hallo Wonneproppen48,

      kann dir in allem nur zustimmen. Genau so sehe ich das auch.

      LG
      Everhope
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    • 10. Jun 2018 23:29
    • Hallo,
      das Thema Gehalt/Einkommen wird von jedem sehr individuell wahrgenommen und bewertet.
      Für die meisten ist wahrscheinlich ein Netto-Einkommen von 2.000-3.500€ im Monat ein gutes Einkommen, für andere ist dass wiederum absolut nichts.

      Ich bin in einer Unternehmerfamilie groß geworden und habe daher einen etwas anderen Bezug zum Thema "Gehalt/Einkommen" als die meisten.
      Ich würde zu allererst ganz klar zwischen Angestellten/Arbeitern, Selbstständigen und Unternehmern unterscheiden und würde dass persönlich folgendermaßen werten:

      Angestellter/Arbeiter - 3.000-5.000€ netto
      Selbstständiger - 5.000 - 10.000€ netto
      Unternehmer - ab 15.000€ netto (keine Grenze nach oben)

      Bevor jetzt irgendwelche Antworten kommen, wie "unrealistisch" dass ist. Das ist meine persönliche Meinung und Erfahrung.
      Ich habe extra einen Angestellten gehaltstechnisch klar von einem Unternehmer/Investor getrennt, weil das nicht miteinander zu vergleichen ist.

      Letztendlich muss jeder selbst damit zufrieden sein und für sich selbst entscheiden was gut ist.
      Wie gesagt für den einen sind vielleicht schon 1.500€ netto gut und vollkommen ausreichend und beim anderen geht es um ein Einkommen im 6-stelligen Bereich monatlich (und ja dass gibt es).
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    • 11. Jun 2018 06:09
    • Sorry, aber den Arbeiter mit 5000 € netto musst du mir erst mal zeigen...Aber ja, der wäre sicher superglücklich mit dem Gehalt - leider sieht da die Realität ganz anders aus...
      Auf der einen Seite die, die am meisten "schaffen" und mit ihren Jobs Deutschland am Laufen halten, im Alter womöglich noch aufstocken müssen, weil sie von ihrem mickrigen Gehalt nicht mal ne anständige Altersvorsorge aufbauen können, auf der anderen Seite die Manger, Politiker u.s.w., die sich mit ihren Mauscheleien mehr Geld in den Allerwertesten blasen, als sie je ausgeben werden können...Da läuft was falsch im Staate Deutschland.