• Optionen

Was macht ihr gegen Frustessen (Süßkram, Herzhaftes)?

    • 0 0
    • 02. Jan 2020 10:18
    • Hallo,

      seit Jahren versuche ich abzunehmen.

      Mein Höchstgewicht lag bei 116,5 kg. So hoch bin ich nicht mehr gekommen, dennoch frustriert es mich.

      Dieses Jahr habe ich mit 112 kg angefangen und möchte endlich 2 stellig werden 99,9 kg. In welcher Zeit ist dies zu schaffen?

      Mir ist aufgefallen, dass wenn ich Ängste habe oder mein Selbstbewusstsein angeschlagen wird (meine Mutter hat den drang, mir einzureden, dass ich nichts wert bin) dann "tröste" ich mich oft mit Süßkram oder Chips. Leider ist hiervon immer etwas im Haus wegen der Kinder.

      Hatte mal eine Phase, da habe ich mir in solchen Situationen Quark mit Obst gemacht. Das möchte ich wieder anfangen. Doch leider ist da mein Umfeld und das kann ich nicht meiden.

      Wie verhindert ihr Heißhunger Attacken auf Süßkram? Oft kann ich mich beherrschen und ablenken, wenn mir jedoch alles zuviel ist, habe ich richtige Heißhunger Anfälle obwohl ich keinen Hunger habe.

      Freue mich auf eure Ideen.

      LG
    • 0 0
    • 02. Jan 2020 11:52
    • Hallo Bienenfee,
      ich kenne dieses nur zu gut. Ich habe auch immer Süssigkeitsfressatacken. Mittlerweile weiss ich, es kommt vom Stress. Gegen den Stress kann man nicht viel machen. (Jedenfalls bei mir nicht) Wenn ich merke, es kommt Stress auf, mache ich gezielt Sport, damit bin ich aus der Stresszone raus und durch die Bewegung bau ich den Stress ab. Ausserdem hebe ich mir für Abends ein paar Punkte auf, wo ich gezielt Süssigkeiten esse. Aber ganz mit Genuss ohne reinzustopfen. Ich wiege es mir vorher ab. Und nur soviel gibt es dann. Es funktioniert so ganz gut. Sonst bin ich nachts aufgestanden und hab mir z.T. 2 Tafeln Schokolade reingezogen. Gegessen wie Brot, abbeissen und runterschlucken. Wenn ich keine Punkte übrig habe, hilft auch Kaugummi und Pfefferminztee.
      LG Christine
    • 0 0
    • 02. Jan 2020 12:56
    • Hallo,

      das mit den Süßigkeiten kommt mir bekannt vor. Vor allem abends kommen bei mir die Fressanfälle. So ne Packung Erdnussflips oder Haribo waren da gaaaaanz schnell weg.
      Ich bin jetzt auf den Trichter gekommen mir nur noch kleine abgepackte Tüten zu kaufen. Also kleine Tüten Haribo, die gibt es ja überall. Oder zum Beispiel bei Selgros, da gibt es so kleine Minitüten Erdnussflips. Das ist zwar ne Großpackung , also 100 Stück drin, aber da sind in einer Tüte nur 10 g. Und das tut dann nicht ganz so weh als wenn ich eine große Tüte aufmache und die verputze.
      Man muß den Kopf nur austricksen , und da helfen mir kleine Portionen, die man dann aber auch ehrlich eintragen muß, und sich nicht selbst betrügt.

      Viel Erfolg
    • 0 0
    • 02. Jan 2020 13:58
    • Ich habe irgendwann gemerkt dass ich sowohl süß als auch salzigen Heißhunger mit salzig bekäpfen kann. Hab mir kleine Salzbrezelchen gekauft und geschaut wievielte Gramm bzw Unkte so eine hat. Hab die von Aldi und dann komme ich mit 10 brezelchen auf 2 Punkte. Wenn ich merke es wird eng gönne ich mir ganz langsam diese 10 Dinger. Manchmal plane ich ganz bewusst diese 2 Punkte schon mit ein.
      Und ich hab immer zuckerfreie Pfefferminzbonbons dabei.
    • 0 0
    • 04. Jan 2020 11:48
    • Hallo Bienenfee,
      bei mir hilft ein Stück Zartbitterschoki ( ab 75%) oder Nüsse, aber nur wenige.
      Und Tee trinken.

      Außerdem habe ich gerade ein Buch gelesen, in dem bei Stress u.a. Augenakupressur empfohlen wird. 1-2 Minuten mit den Handballen sanft auf die Augen drücken. Sieht so aus, als ob sich ein Kind die Augen zuhält.
      Dann einige Male tief durchatmen, dabei lange ausatmen und Tee trinken.

      Viel Erfolg und LG
    • 0 0
    • 18. Jan 2020 18:12
    • Ich kaufe keinen süßkram, dann komme ich erst gar nicht in die Verlegenheit
    • 0 0
    • 16. Feb 2020 14:55
    • oh ja das kenne ich nur zu gut. ich hebe mir grundsätzlch einige punkte zum nashcen am abend auf- klappt nich immer aber meistens- und da darf ich dann fast hemmungslos naschen- ne tafel schoki reicht es shcon.
      das rettet mich als über den tag wenn ich stress hab das ich mir sagen heute abend und den kühlschrank wieder zu mache.
      teilweise rettet mcih auch ein schluck saft aus dem kühlschrank. das is mehr so das ok hab was bekommen, das mi dann hilft.
      aber das beste was hilft is nm mit denkids au achse zu sien und eben außer obst nix dabei zu haben - DAS klappt immer.
    • 0 0
    • 16. Feb 2020 21:05
    • Muss gestehen, habe selten Heißhungerattacken und fast nie nen Hype auf Schoki und Chips. Habe 5000 Kekse gebacken und nur einen gegessen, war ein neues Rezept mit Nougat, Chili und Kardamon. Aber wenn einem nicht so gut ist, hilft am besten raus und um den Block laufen, oder was kreatives machen, so dass der Flow-Effekt einsetzt.
      Ich weiß nicht, ob das Belohnen mit dem Kram, einen nicht irgenwie konditioniert. Ein anderer Ansatz, um so einen Kram zu vermeiden ist das Umweltbewußtsein, ist ja alles in Plastik verpackt. Seid ein paar Jahren, probiere ich das zu vermeiden. Joghurt und Milch in Mehrweg, Obst und Gemüse unverpackt. Hülsenfrüchte getrocknet und nicht aus der Dose. Ein gutes Stück Seife (entspricht so 15 Flaschen Duschbad) usw.
    • 0 0
    • 13. Mär 2020 13:42
    • Mit ausreichend Sport und entsprechender Ernährung haben Diätpillen eine äußerst effektive unterstützende Wirkung. Ist aber natürlich immer von verschiedenen Faktoren den Anwenders abhängig. Seriöse Erfahrungsberichte,pharmazeutische Eigenschaften und die günstigsten Einkaufsquellen der aktuell besten Diätpillen werden Dir übrigens auf Link entfernt präsentiert.
    • 0 0
    • 13. Mär 2020 14:36
    • Ach, nee! Wie trollig!
    • 0 0
    • 13. Mär 2020 16:33
    • Danke! Wer auch immer gelöscht hat.
    • 0 0
    • 26. Apr 2020 10:01
    • Hallo,
      ich mache sehr gute Erfahrungen mit Esspausen. Für mich ist es der richtige Weg, das Frühstück ausfallen zu lassen. Allmählich schaffe ich es, 16 Stunden (fast) keine Kalorien aufzunehmen. Ich erlaube mir nur für den Kaffee eine Goldfärbung. :-) Ich habe dann keinen unkontrollierbaren Heisshunger mehr auf Süßes und es gelingt mir auch viel besser, in den Punkten zu bleiben.
      LG
    • 0 0
    • 06. Mai 2020 13:00
    • Hallo Bienenfee,
      was ich nicht verstehe, ist der Satz "Leider ist hiervon immer etwas im Haus wegen der Kinder". Warum muss man wegen der Kinder Chips und Süßkram im Haus haben? Vielleicht wäre das auch etwas, was du in Frage stellen könntest. Als unsere Kinder klein waren, gab es nur in Ausnahmefällen mal Chips, und Süßkram nur sehr wenig (Regel war "3 kleine Stückchen von irgendwas pro Tag" und mehr war auch nicht im Haus).

      In meinen Abnehmphasen (die zum Glück immer nur kurz sind, da ich nur "halten" muss) kaufe ich heute keinen Süßkram mehr, und was Chips betrifft, hab ich Mann und Tochter gebeten, für mich nichts zu kaufen bzw. wenn sie sich selber was kaufen, sollen sie es verschwinden lassen in ihren eigenen Schränken, so dass ich es nicht zu sehen bekomme. Am besten geht es wirklich, wenn nichts im Haus ist. Mir hilft ansonsten Zimtkaugummi sehr gut, von Xylitol in der Apotheke, früher schlafen gehen, früh Zähne putzen, ausreichend Eiweiß essen.
    • 0 0
    • 11. Aug 2020 12:00
    • Oh ja die gemeinen kleinen Süßigkeiten :D Kann gut nachvollziehen, wenn man da Problem hat sich zurückzuhalten. Ich habe mir angewöhnt, zumindest am Tag, bei Heißhunger auf Süßes einen Kaugummi oder ein scharfes Bonbon zu essen oder einfach einen riesen Schluck Wasser oder Tee zu trinken. Am Abend versuche ich es auch mit Getränken. Wenn es aber mal nicht hinhaut, mache ich mir einen kleinen Quark mit Zimt und hin und wieder ein bisschen Frucht.
    • 0 0
    • 11. Sep 2020 12:48
    • Würde mich auch interessieren, warum andere eine so große Disziplin haben... Bei Süßkram werde ich schwach. Das Einzige was hilft, ist Arbeiten oder eine zeitaufwändige andere ablenkende Beschäftigung.
    • 0 0
    • 12. Sep 2020 15:10
    • Also Frustessen kenne ich nicht, aber Heißhunger auf etwas Süßes schon.
      Ich habe immer Süßigkeiten (Schokolade mit Nuss, Nougat usw.) zu Hause. Mir hilft es zu wissen, dass ich an den Schrank gehen und naschen könnte, wenn ich es wollte. Ich verbiete mir das Naschen nicht, deshalb kann ich drauf verzichten.
      Als ich 2016 mit der Qualmerei aufgehört hatte, wurde eine Schachtel Zigaretten in den Schrank gelegt und da liegt sie immer noch.
      Ich glaube es gibt kein Allheilmittel für Heißhunger. Jeder muss testen, was ihm hilft.
      Eins ist jedenfalls klar, lasst nicht zu, dass euch andere steuern können. Beweißt denen, die immer an euch zweifeln und rumnörgeln, dass ihr STARK seid. Damit trefft ihr solche Menschen am meisten.
    • 0 0
    • 13. Sep 2020 23:56
    • Ich denke, jeder hat einen anderen Hype, aber zum Glück bin ich weder ne Schokonase noch Knabberbacke, also weder Süßkram noch Chips und Co können mich reizen und habe sie daher eh nie im Haus. Fehler bei mir zu spät essen, das macht eindeutig was aus. Mit dem Qualmen habe ich noch nicht aufgehört (Hut ab @BubisMama).
    • 0 0
    • 21. Sep 2020 02:21
    • Ganz früher (als ich gottseidank noch sehr jung und teilweise noch im Wachstum war) hatte ich dieses abendlich Fressverhalten auch. Dann habe ich mit dem Rauchen angefangen, was das Ganze bis vor einem halben Jahr (über 15 Jahre lang) ersetzt hat. Inzwischen weiß ich, dass es gut ist für mich Ziele zu stecken und zu erreichen. Das gibt manchmal Frust und meistens Glücksgefühle, aber wie dem auch sei, es lenkt mich von sowas wie "Meine Mutter hat schon wieder komische Sachen zu mir gesagt" vollkommen ab. Weil ich andere Probleme habe. Und weil das keine negativen Energiefresserprobleme sind, wie Menschen, die blöd zu mir sind, kann mich das niemals so tief herunterziehen. Jeder hat da was anderes für. Ich singe zum Beispiel. Gerade wenn ich alleine bin und ganz doll traurig, dann hilft mir das so sehr, dass ich in dem Moment an gar nichts anderes mehr denke als an das Lied und was es mir bedeutet. Musik hören ist auch gut, gerade wenn man Angst hat von anderen gehört zu werden. Wobei man letzteres auch abtrainieren kann, sofern man seiner Umgebung nicht wirklich zu häufig auf den Sack geht. ;D Auf diese Weise schaffe ich es mit meinen Emotionen, die oft sehr weit über das Ziel hinausschießen, umzugehen und diese auch zu bewältigen und nicht einfach nur runterzuschlucken. Und ja, man darf in diesen Momenten auch mal so richtig in Selbstmitleid verfallen bis es einem selber lächerlich wird und man wieder weitermachen kann. So funktioniert es bei mir.
      Und da ich seit über einem Jahr sogar Gesangsunterricht nehme, macht es mir inzwischen sogar richtig viel Freude mir selbst zuzuhören. Ich hätte nie gedacht mal so gut zu klingen. Bin nämlich kein Naturtalent. Und das wiederum gibt mir enorm viel Selbstvertrauen im Alltag. "Ach, was ihr nicht alles könnt... ich kann singen." :D